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Duell - Enemy at the Gates (Deutschland, Gro�britannien, Frankreich, 2001, Thriller)
Regie: Jean-Jacques Annaud Darsteller: Ed Harris, Jude Law, Rachel Weisz, Joseph Fiennes Inhalt:
1942: Die Schlacht um Stalingrad ist in vollem Gange: Es scheint nur
noch eine Frage der Zeit, wann diese Stadt, die den Namen des russischen
Diktators tr�gt, f�llt. Stalin wei�, dass mit einer Niederlage der Krieg
bereits entschieden sein k�nnte und versucht deshalb alles um Stalingrad
vor dem Untergang zu bewahren. St�ndig werden neue russische Soldaten an
die Front geschickt, wo sie jedoch entweder im Kugelhagel der Deutschen
sterben, oder aber von den eigenen Vorgesetzten als Desserteure
erschossen werden. Um die stetig sinkende Moral aufrecht zu erhalten
sucht Politoffizier Danilov (Joseph Fiennes) nach einem Vorbild f�r die
Duell - Enemy at the Gates ist auf keinen Fall ein Kriegsfilm im
herk�mmlichen Sinne. Der Krieg dient in diesem Fall eher nur als
Rahmenhandlung. Wer also hier einen m�glichst realistisch und historisch
korrekt dargestellte Film �ber die Schlacht um Stalingrad erwartet liegt
falsch. W�hrend der Er�ffnungssequenz, die stark an "Der Soldat James
Ryan" angelegt und nicht viel schlechter ist, hat man noch den Eindruck
einen "gew�hnlichen" Kriegsfilm anzuschauen. Doch schon bald focussiert
sich die Handlung auf das Duell des deutschen Majors und des russischen
Scharfsch�tzen. Dies ist jedoch keinesfalls ein Nachteil. Anstelle eines
Kriegsfilm wird hier eben ein spannender Thriller, ein Duell "Mann gegen
Mann" geboten. Gut, Realismus wird bei Annauds Film nicht gerade gro�
geschrieben wenn sich die zwei Hauptdarsteller, quasi ohne von anderen
Soldaten "gest�rt" zu werden, gegenseitig jagen. Da einen der Film aber
von Anfang an in seinen Bann zieht tritt dieses Manko in den Hintergund.
Dem Zuschauer wird ein spannender Thriller, untermalt von bildgewaltigen
Szenarien geboten. Man merkt dem Film auch an, das er mit 200 Mio DM der
teuerste europ�ische Film ist. Die Kullissen vermitteln einen
realistischen Eindruck und in Sachen Special Effects braucht sich diese
Produktion nicht hinter amerikanischen Werken verstecken. Obwohl der
Ausgang des Filmes leicht vorhersehbar ist wird man 131 Minuten lang gut
unterhalten. Dazu tr�gt auch Ed Harris als Major K�nig bei, denn dieser
Schauspieler liefert in diesem Film eine sehr gute, man kann fast sagen
brillante Leistung, ab. Sehr �berzeugend verk�rpert Ed Harris den
adeligen deutschen Offizier, der meistens eiskalt, manchmal aber auch
mit menschlichen Z�gen agiert, um dann zum Schluss doch wieder der
gewissenlose Soldat zu sein. |